CO₂-Bilanzierung 2024: Unsere Emissionen in zweitem Bilanzjahr
Nach unserer ersten CO₂-Bilanz für das Jahr 2023 haben wir unsere Emissionen auch für 2024 erneut vollständig erfasst und ausgewertet. Unser Anspruch bleibt unverändert: Transparenz schaffen, fundierte Entscheidungen ermöglichen und unseren Beitrag zur Emissionsreduktion systematisch weiterentwickeln.
Die Ergebnisse 2024 im Überblick
Im Jahr 2024 belaufen sich unsere Gesamtemissionen auf 28,07 Tonnen CO₂.
Wie schon im Vorjahr zeigt sich dabei ein klares Bild: Der Großteil unserer Emissionen entsteht nicht direkt im Büro, sondern entlang unserer Arbeitsweise und Wertschöpfung.
Die Verteilung nach Scopes sieht für 2024 wie folgt aus:
Scope 1: 2,23 tCO₂
Scope 2: 0,57 tCO₂
Scope 3: 25,27 tCO₂
Damit wird erneut deutlich: Für uns als Beratungsunternehmen sind vor allem die indirekten Emissionen in Scope 3 relevant. Sie machen mit ca. 90 % den mit Abstand größten Teil unserer Bilanz aus.
Wo die meisten Emissionen entstehen
Besonders deutlich wird das beim Blick auf die einzelnen Emissionsquellen.
Den größten Anteil an unserer CO₂-Bilanz verursachen auch 2024 die Geschäftsreisen. Mit 15,68 tCO₂ machen sie 56 % unserer Gesamtemissionen aus und bleiben damit der mit Abstand größte Hebel in unserer Bilanz.
Danach folgen Hotelübernachtungen mit 4,53 tCO₂ sowie das Homeoffice mit 3,51 tCO₂. Auch das Pendeln unserer Mitarbeitenden trägt mit 1,14 tCO₂ zur Bilanz bei.
Vergleichsweise gering fallen dagegen Emissionen aus Heizung, Strom, Druck oder Microsoft 365 aus.
Diese Verteilung zeigt klar: Unsere Emissionen entstehen vor allem dort, wo unsere Arbeit mit Mobilität, Projektpräsenz und dezentralem Arbeiten verbunden ist.
Geschäftsreisen bleiben der wichtigste Hebel
Wie bereits in unserer ersten Bilanzierung zeigt sich auch 2024, dass Geschäftsreisen für uns die relevanteste Emissionsquelle sind.
Das überrascht nicht: Als Beratungsunternehmen arbeiten wir nah an unseren Kund:innen und sind in vielen Projekten auch vor Ort präsent. Reisen vollständig zu vermeiden, ist deshalb nicht unser Ziel. Gleichzeitig bleibt die Frage zentral, wie wir notwendige Mobilität so nachhaltig wie möglich gestalten können.
Unsere bisherigen Maßnahmen gelten deshalb weiterhin:
Wir verzichten auf Inlandsflüge.
Wir vermeiden Interkontinentalflüge.
Wenn möglich, ist die Bahn unser Verkehrsmittel der Wahl.
Für uns bleibt dieser Bereich der entscheidende Ansatzpunkt, wenn wir unsere Emissionen wirksam senken wollen.
Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr
Der Vergleich mit 2023 macht uns Mut. Im ersten Bilanzjahr lagen unsere Emissionen bei 34,86 tCO₂. 2024 sind es 28,07 tCO₂. Das entspricht einer Reduktion von 19,5 %.
Damit haben wir unser Ziel, die Emissionen pro Jahr um 10 % zu senken, in diesem Jahr klar übertroffen.
Wir sehen darin ein positives Signal. Es zeigt, dass unsere bisherigen Entscheidungen Wirkung haben und dass sich bewusstere Planung und ein reflektierter Umgang mit Reisen tatsächlich in der Bilanz zeigen.
Gleichzeitig ordnen wir das realistisch ein. Nicht jede Veränderung ist automatisch ein dauerhafter Trend. Manche Unterschiede entstehen auch durch die jeweilige Projektlage eines Jahres.
Umso wichtiger ist für uns, auf diesem Fortschritt weiter aufzubauen und die Entwicklung in den kommenden Jahren fortzusetzen
Transparenz als Teil unseres Verständnisses von Verantwortung
Wir veröffentlichen unsere Ergebnisse bewusst, weil wir Transparenz als Grundlage für Lernen und Weiterentwicklung verstehen. Sie ermöglicht Austausch, macht Entscheidungen nachvollziehbar und hilft dabei, Nachhaltigkeit nicht abstrakt, sondern konkret und überprüfbar zu gestalten.
Wenn Sie Impulse zu unserem Ansatz haben oder sich mit uns austauschen möchten, freuen wir uns über eine Nachricht an: nachhaltigkeit@returnonmeaning.com